Wort zum Tag vom
Freitag, dem 22.07.16
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Harte Burschen

Br. Thomas Gebhardt

Jeremia 23:24
Oder kann sich jemand so heimlich verbergen, daß ich ihn nicht sehe? spricht der HERR. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht der HERR.

2.Timotheus 4:2
Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung!

Das Wort Gottes redet hier über Propheten, die lügen, indem sie dem Volk eine falsche Hoffnung geben: (Jeremia 23:17) „Ständig sagen sie zu denen, die mich verachten: »Der HERR hat gesagt: Ihr werdet Frieden haben!« Und zu allen denen, die in der Verstocktheit ihres Herzens wandeln, sprechen sie: »Es wird kein Unheil über euch kommen!«“

Heute ist dies sowohl in dieser Welt allgemein wie auch in vielen Kirchen und Gemeinden so. Es wird den Menschen das gesagt, was sie gerne hören wollen. Ich habe in meinem Leben versucht, dies nicht zu tun. Es ist nicht unsere Aufgabe, den Menschen zu sagen, was sie hören möchten. Es ist unsere Aufgabe, wenn wir im Dienst des Herrn stehen, den Menschen zu zeigen, was nicht gut für sie ist, und sie abzubringen von all ihren bösen Wegen und schlimmen Taten (Jeremia 23.22). Wir müssen Ihnen JESUS zeigen, der als einziger die Möglichkeit hat, uns zu erretten und uns zufrieden zu machen in dieser wie auch in der zukünftigen Welt. Der Herr erfüllt sowohl die Erde als auch den Himmel, ER ist überall und Er allein kann uns Frieden geben. Frieden in unserem Herzen!

Wissen Sie, wir können uns nicht verbergen vor Gott. ER sieht uns! Er sieht alles, was wir tun, aber nicht nur das, sondern ER sieht alles, was wir denken. Wenn wir uns mit dieser Stelle in Jeremia näher befassen, sehen wir, dass Gott ein großes Bedürfnis hat, den Menschen zu helfen, sie zu erretten, aber sowohl die Priester als auch die Propheten sagen den Menschen nicht, wie schlecht es um sie bestellt ist. Sie sagen „Es wird schon kein Unheil kommen“, aber das Unheil ist ja schon da.

Bitte verstehen Sie mich, da kommt ein Mann zum Pastor oder Prediger und beschwert sich. Er tut es, weil der Prediger oder Pastor immer und immer wieder gegen das unzüchtige Verhalten der Menschen gepredigt hat. Er sagt: „Können Sie nicht mal von was anderem predigen?“ Irgendwann wird der Tag kommen, wo der Mann sich eine andere Kirche sucht. Er wird dann allen die Schuld geben, der Frau, den Kindern, dem Pastor, aber er übersieht nur eine Kleinigkeit, dass er es war, zu dem der Pastor die ganze Zeit predigen musste, weil er zu fremden Frauen gegangen ist und seine Frau allein zu Hause ließ, sich schlechte Bilder anschaute , ach, Sie wissen ja, was so ein Mann alles tut. Wenn Sie es nicht wissen, seien Sie froh, dann hat Gott Sie schon bewahrt. So eine Ehe muss schief gehen! Der Prediger weiß das! Nicht weil der Prediger über diese Dinge predigt oder die Frau schlecht ist oder die Kinder nicht geraten sind, sondern weil der Mann schlecht ist. Wird der Mann gut, dann wird auch alles andere gut, das zeigt uns die Bibel.

Jetzt denken Sie vielleicht, aber ich tue so etwas nicht. Nun, vielleicht machen Sie andere Dinge, die Gott nicht gefallen, und jetzt verrate ich Ihnen mein Geheimnis; Ich bin froh, wenn der Pastor darüber predigt, weil ich mich dann ändern kann. So sollte auch Ihr Denken sein. Seien Sie froh, wenn der Pastor darüber spricht, was in den Augen Gottes schlecht ist.

Aber betrachten Sie doch heute einmal unsere Kirchen und Gemeinden. Was wird da nicht alles gemacht. Viele Pastoren machen viel lieber Lobpreis und Kirchemusik, sogar Theater wird heute in den Kirchen gespielt, aber rettet das die Menschen? Kann das die Menschen verändern. Kann das neue Menschen machen? Nein, das vermag nur Gott, der SEIN Wort dafür sendet. Wir müssen über die Dinge reden, die nicht in Ordnung sind. Gott will, dass wir dieselben beim Namen nennen, damit der Mensch die Möglichkeit bekommt, glücklich zu werden und in den Himmel zu kommen. Hören Sie doch bitte, was Gottes Wort zu einem jungen Prediger sagt: „Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung“!

Nicht, mach viel Gesang und Musik und spielt etwas Theater sondern überführe, tadle, ermahne! Verstehen Sie, ich singe gerne, aber wenn ich all die Not sehe, dann weiß ich, ich muss mich darauf konzentrieren, zu überführen zu tadeln und zu ermahnen. Da kommt es nicht darauf an, ob mir oder Ihnen das gefällt, sondern ob ich etwas lernen kann, damit mein Leben froh wird und ich Gott gefalle.

Möchten Sie Gott gefallen? Ein Wiedergeborener will Gott gefallen. Ein neu Gewordener will wissen, was zu tun ist, in diesem neuen Leben. Wollen Sie das auch?
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