Donnerstag, der 23.09.10 Wort zum Tag
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen froh sein und uns freuen an Ihm! Psalm 118:24



So sein wie der Herr JESUS


von Pastor Thomas Gebhardt

Matthäus 10:25
Es ist dem Jünger genug, daß er sei wie sein Lehrer, und der Knecht (O. Sklave) wie sein Herr. Wenn sie den Hausherrn Beelzebub genannt haben, wieviel mehr seine Hausgenossen!

Manchmal wollen wir gerne etwas darstellen, wir wollen geliebt werden, die Menschen sollen begeistert sein wenn sie unsere Arbeit und Mühe sehen. Wir erwarten Lob und Anerkennung und oft sind wir enttäuscht wenn es nicht so geht wie wir uns das vorstellen. Unser heutiges Wort will uns auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Oft sprechen wir in der Gemeinde oder zu Hause über geistliche Dinge und dies ist gut. Wir benötigen solche Gespräche auch wenn sie manchmal anstrengend sind. Oft höre ich dann von dem Einen oder Anderen „Aber das hat doch Gott so eingerichtet“.

Ja das ist wahr! Gott hat viele Dinge eingerichtet damit unser Leben optimal funktionieren kann, aber vor allem dass wir tauglich gemacht werden in den Himmel zu kommen oder anders ausgedrückt, dass wir so leben den persönlichen Plan Gottes für unser ganz persönliches Leben zu erkennen und zu erfüllen.

Was ist der Plan Gottes für dein Leben? Diese Frage musst du dir stellen und du musst eine Antwort darauf finden. Der Herr JESUS wusste warum ER gekommen war. Die Bibel sagt:

Matthäus 9:13
Gehet aber hin und lernet, was das ist: "Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer"; (Hos. 6,6) denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

Der Herr JESUS war gekommen die Sünder zu rufen. Alles in SEINEM Leben musste sich dieser Bestimmung unterordnen. Dies verschaffte IHM immer wieder nicht gerade Freunde. Es fing schon in SEINER Jugend an. Mit 12 Jahren blieb er einfach im Tempel als seine Eltern weiterzogen. Niemand wusste besser wie der Herr JESUS, dass man seinen Eltern gehorsam sein musste. Aber da war SEINE ganz spezielle Aufgabe die vor SEINEN Augen stand: „Ich will die Sünder selig machen“ und nun wurde ER mit einem Problem konfrontiert, dass die anderen einfach nicht verstanden. Lies einmal was die Bibel sagt:

Lukas 2:48-49
Und als sie ihn sahen, erstaunten sie; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns also getan? siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Was ist es, daß ihr mich gesucht habt? Wußtet ihr nicht, daß ich in dem sein muß, was meines Vaters ist? (Eig. daß ich in den Dingen (od. Angelegenheiten) meines Vaters sein muß)

Hast du diese Stelle schon einmal richtig gelesen? Die Eltern des Herrn JESUS hatten Angst, Angst die sich zum Schmerz verwandelte weil sie drei oder vier Tage ihren geliebten Sohn suchten und ihn nicht fanden. Denke doch einmal darüber nach! Dein geliebtes Kind verschwindet. Drei, vier Tage suchst du und nirgends ist eine Spur. Würde dir das nicht auch Schmerzen bereiten? Wir lesen die Bibel immer so oberflächlich und erkennen nicht was sie uns überhaupt vermitteln will und so überlesen wir auch die Antwort die der Herr JESUS gab. ER geht nicht auf die Schmerzen ein die seine Eltern wegen IHM hatten sondern stell eine ganz andere Frage: „Aus welchem Grund habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich hier sein muss?“

Niemand auf dieser Welt hätte deutlicher etwas zum Ausdruck bringen können wie der Herr JESUS und trotzdem lesen wir:

Lukas 2:50-51
Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete. Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth, und er war ihnen untertan. Und seine Mutter bewahrte alle diese Worte (O. Dinge) in ihrem Herzen.

Verstehst du das, sie verstanden einfach kein Wort von dem was ihr Sohn sagte. So sind heute viele Menschen. Vielleicht hören sie sogar zu aber sie verstehen nicht. Sie können nicht verstehen weil ihr „inneres Programm“ nicht richtig funktioniert.

Aber was tut der Herr JESUS? ER erkannte sofort, das SEINEN Eltern jegliches Verstehen für SEINEN Dienst fehlte und ohne weiter darüber zu diskutieren oder nachzudenken steht geschrieben, „war ER ihnen untertan“.

Wer von uns, wer von euch, hat solch ein großes Herz der Liebe. Einfach zu gehorchen, sich unterzuordnen, freiwillig untertan zu sein, wer von euch wäre bereit?

An dieser Stellen kommen wir zu dem Punkt den ich oben aufgegriffen habe, wenn Menschen sagen: „Der Herr hat das so eingerichtet“. Nun, was hatte der Herr eingerichtet, dass der Herr JESUS in des Vaters Haus seinen Dienst tat oder dass ER untertan war?

Meine Lieben, wie wurde unser HERR behandelt? Hörten die Menschen auf IHN? Wurden SEINE Anweisungen befolgt SEINE Wunder gebührend beachtet? Nein! Die Menschen verstanden IHN nicht und deshalb gingen sie nicht auf das ein was ER sagte und deshalb sagt Gottes Wort: "Er war verachtet und von den Menschen verworfen." ER der HERR musste untertan sein, außerhalb des Lagers war sein Platz. Das Kreuz zu tragen war seine Aufgabe und am Kreuz zu sterben seine Bestimmung. ER der SEINEN Thron im Tempel hatte starb außerhalb der Stadt auf einer Müllkippe.

Der Herr JESUS tat dies alles, weil ER eben nicht nach der Devise lebte „Der Herr hat das so eingerichtet“ sondern weil ER eine Entscheidung getroffen hatte und hier möchte ich nur über mein persönliches Leben sprechen, ER traf die Entscheidung „Ich möchte diesen Thomas retten“!

ER blieb nicht im Himmel sondern kam auf diese Erde. ER verzichtete auf Frau und Kinder. ER verzichtete sogar auf einen festen Wohnsitz. ER verzichtete seine himmlische Armee zur Hilfe zu rufen. ER wurde Beelzebub genannt und ER verzichtete sich zu wehren. ER der König, wurde ans Kreuz geschlagen und ER verzichtete SEINE königliche Macht zu nutzen um all die Sünder zu strafen. ER verzichtete auf Rache und sprach: „Vater vergib ihnen“!

SEIN Leben war nicht ein Leben das darauf aus war nach der Devise zu leben „Der Herr hat das so eingerichtet“ sondern mein Herr und Heiland JESUS Christus lebte nach der Devise: „Ich opfere mich für sie“! Bist du auch bereit deine Rechte aufzugeben und ein Opfer zu bringen?

Wenn du ein Nachfolger des Herr JESUS sein möchtest musst du auch damit rechnen, von den Menschen beobachtet zu werden. Sie werden dich ganz genau so verachten wie sie den Heiland verachtet haben. Träume nicht davon, dass die Menschen dich bewundern werden, oder dass die Leute es schätzen wenn, du heilig lebst. Wenn sie den Meister als einen Beelzebubs beschimpft haben, wie vielmehr werden sie seine Knechte beschimpfen?

Je mehr wir den Herrn JESUS ähnlich werden, umso mehr werden wir von seinen Feinden gehasst werden. Es wäre eine traurige Sache für ein Gotteskind, wenn es der Liebling der Welt wäre. Es ist ein schrecklicher Zustand wenn man hört, dass die Welt, weswegen auch immer, in die Hände klatscht und einem Christen zuruft "Gut gemacht!".

Wenn dies passiert sollte der „Christ“ beginnen seinen Charakter zu betrachten, und sich zu fragen, ob da nicht irgend etwas sehr falsch ist wenn einem die Ungerechten ihre Anerkennung aussprechen.

Meine lieben Glaubensgenossen, lasst uns unserem Herrn JESUS aufrichtig folgen und keine, aber auch gar keine Freundschaft mit einer blinden und verdorbenen Welt eingehen die unsern HERRN nicht als den wahren und einzigen ERRETTER und GOTT sieht, sondern IHN verspottet und verwirft. Es ist unanständig von uns, hier auf dieser Erde eine Ehrenkrone zu begehren, wo doch unser HERR unser MEISTER eine Dornenkrone tragen musste. Wie sagt Gottes Wort:

Matthäus 10:25
Es ist dem Jünger genug, daß er sei wie sein Lehrer, und der Knecht (O. Sklave) wie sein Herr. Wenn sie den Hausherrn Beelzebub genannt haben, wieviel mehr seine Hausgenossen!

Mein Gott und Herr JESUS Christus gebe euch den Mut dazu ein freudiges „JA“ zu haben!
 
 
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