Wort zum Tag vom
Mittwoch, dem 30.03.22
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Freimütig bedeutet auch ehrlich

Br. Thomas Gebhardt



1.Johannes 5:14
Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, daß er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten.

Heute möchte ich mit Ihnen über Gespräche mit Gott reden. Im Gebet sprechen Sie mit Gott. Bei den meisten Menschen ist das eine sehr einseitige Sache. Sie reden und was ist mit Gott? Da erklärt uns unser Text heute, dass, wenn wir freimütig sind, Er uns hört. Nun was ist freimütig?

Freimütig mit Gott zu sprechen, bedeutet nicht, das „Vater unser“ herunterzubeten. Stellen Sie sich doch nur einmal vor, Sie würden jeden früh Ihrem Ehepartner dieselben Worte heruntersagen, würde das diesem gefallen. Ich bin der Überzeugung, die meisten „Vater unser“, die die Leute zu Hause, in den Kirchen und auf den Friedhöfen beten, werden von Gott gar nicht beachtet, weil es ein daher gesagtes Verslein ist und mit einem ehrlichen Gespräch wenig zu tun hat. Sprechen Sie offen und freimütig direkt mit JESUS und sagen Sie Ihm alles, was Sie fühlen, wie dankbar Sie sind, und sagen Sie IHM, was Sie brauchen. Gottes Wort sagt: „Der Geist hilft auch unseren Schwachheiten; denn wir wissen nicht, worum wir beten sollen, wie es sich gehört; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen“ (Röm 8:26). Freimütig bedeutet auch ehrlich. Sagen Sie JESUS, wenn Sie Angst haben, frustriert und entmutigt oder glücklich und dankbar sind. Wenn Sie dringend Hilfe brauchen, dann schreien Sie. Wenn Sie überglücklich sind, dann jubeln und tanzen Sie. Sie meinen, das geht nicht, das gehört sich nicht, dann fangen Sie mal an Ihre Bibel richtig zu lesen. David tanzte mit aller Kraft, der verlorene Sohn feierte ein rauschendes Fest mit Tanz, der Geheilte sprang voller Freude durch den Tempel und lobte Gott mit lauter Stimme. Unsere Kirchen sind tot, weil es nicht mehr solche sich ehrlich freuende, freimütige Menschen gibt. Sie sollen keine Show machen, aber es ist wichtig, im Gebet ehrlich zu sein. Gott will hören, wie Sie sich tief drinnen wirklich fühlen. Dann wird Gott auch hören.

Gott will uns Seinen Willen mitteilen. Er kann dies während des Gebets oder danach tun. Er spricht durch Seinen Geist, durch die Bibel und durch Seine Diener.

Gottes Wort gibt uns verschiedene Beispiele, wir wir beten können, die sehr einfach sind. Zum Beispiel betete ein Mann: „der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig!“ (Luk 18:13) Sehen Sie, was dieser Zöllner tat. Er wagte nicht die Augen zu erheben, schlug aber an seine Brust und betete laut und deutlich wegen seiner Sünde. Anders dagegen David: „David aber tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her... So führten David und das ganze Haus Israel die Lade des HERRN mit Jubelgeschrei und mit dem Schall des Schopharhorns herauf“ (2.Sam 6:14-15). David freute sich so, dass er mit aller Macht tanzte und Jubelschreie ausrief, weil er Gottes Gegenwart erlebte. Ich möchte beides in unseren Kirchen sehen, zerbrochene Sünder und jubelnde Gerettete. Wie ist das mit Ihnen? Wie verhalten Sie sich? Gebet ist etwas sehr besonderes, nicht nur ein daher sagen einzelner Verse, die Sie gelernt haben, dann wird Gott auch hören, weil Sie beten, wie Gott es möchte.

Beten Sie im Namen JESUS. Er sagte: „Was ihr in meinem Namen bittet, das werde ich tun“ (Joh 14:13). Gottes Wort sagt, alles was ihr tut, tut im Namen JESUS.

Beten Sie oft. Nehmen Sie sich auch Zeit, das Reden JESU zu hören. Befolgen Sie dieser Eingebung oder dem Prediger, der eine Antwort auf Ihr Gebet hat, oder dem Wort Gottes, das Ihnen Antwort gibt. Gott antwortet auf verschiedene Weisen. Zum Schluss: „Bittet, und es wird euch gegeben; Suchet und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan“ (Luk 11:9).

JESUS, der Geber aller guten Gaben, erhöre Ihre Gebete! Ihr Thomas Gebhardt
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