Wort zum Tag vom
Samstag, dem 06.08.22
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Nach dreißig Jahren gläubig sein

Br. Thomas Gebhardt

Lukas 8:5,11
Der Sämann ging aus, um seinen Samen zu säen...
Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes...

Die Bibel zeigt uns heute, dass der Same, den der Sämann ausstreute, Gottes Wort ist. Ich möchte, dass Sie verstehen, dass der Same immer der Gleiche ist, der ausgestreut wurde. Das kostbare Wort Gottes, so wie es uns in Lukas 8:11 gezeigt wird. Auch die Zeit, zu der es ausgestreut wurde, war die gleiche, sowie auch die Art, wie es ausgestreut wurde. Wir können also weder dem Sämann einen Vorwurf machen, noch können wir sagen, der Same war schlecht oder die Zeit des Säens war unpassend. Am Sämann wie am Samen oder der Aussaatzeit können wir keine Fehler finden. Es ist mir wichtig, dass Sie dieses gut verstehen. Dennoch entwickelt sich der ausgesäte Same ganz unterschiedlich und wir müssen fragen, warum?

Zuerst möchte ich, dass Sie erkennen, was für besondere Leute wir sind, dass uns die Ehre zuteil wird, dieses Wort Gottes geschenkt zu bekommen. Sie sind das Ackerland, was den Samen empfangen darf. Wie viele Menschen haben heute nicht diesen Vorteil Gottes Wort zu hören? Sie gleichen einer Wüste, in der nichts wachsen wird, weil sich niemand die Mühe machen würde, dort ein Korn hinzusäen. Sie aber haben das Vorrecht heute und wenn Sie möchten täglich, dass Wort Gottes hier zu finden.

Doch was machen Sie mit diesem Wort Gottes? Die Bibel zeigt uns: „Die am Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird, und wenn sie es gehört haben, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort weg, das in ihre Herzen gesät worden ist." (Markus 4:15)

Ich danke Gott, dass dieses Wort auch heute hier direkt in Ihr Herz gesät wird. Aber was machen Sie damit? Es gibt viele bedauernswerte Menschen, die die Wahrheit gehört haben, aber die Leute sind zu nahe am Teufel und dieser nimmt das Wort, was in ihre Herzen gesät wurde, wieder weg und es entsteht keine Frucht.

Ein Beispiel: Eine junge Schwester in der Gemeinde kommt zur Mutter und erzählt ihr von einer Sünde, die ihr unterlaufen ist. Ihr tut es ernsthaft leid und sie leidet darunter. Der Vater hört das Gespräch und seine Reaktion: "Ach, mir passiert das auch immer wieder"! Die junge Schwester ruft ihren Pastor an und fragt, wird man nie von bestimmten Sünden los. Dieser musste der Schwester sagen, doch man kommt von jeder Sünde los, weil der Herr JESUS für uns am Kreuz gestorben ist. Leider kommen wir manchmal nicht von den Vätern, Geschwistern, Ehepartnern, Arbeitskollegen oder Müttern los, die uns wie der Teufel einflüstern wollen, dass der Weg mit Gott schwer, die Sünden nicht überwindbar und dass man nach dreißig Jahren gläubig sein immer noch an der selben Sünde hängt.

Wissen Sie, manche Menschen leben zu nahe am Teufel, sie leben mit dem Teufel und dieser stiehlt ihnen immer wieder das Wort. Aber Gott hat eine Antwort: „Nachdem ihr aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit dienstbar geworden. Ich muß menschlich davon reden wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn so, wie ihr einst eure Glieder in den Dienst der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit gestellt habt zur Gesetzlosigkeit, so stellt jetzt eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit zur Heiligung“ (Römer 6:18-19).

Warum tun Sie, die Sie schon das Wort gehört haben, nicht, was JESUS möchte? Wenn Sie tun, was JESUS möchte, werden Sie nicht sündigen. Nur aus dem Grund, weil Sie nichts Gutes tun, lauert immer die Sünde vor Ihrer Tür! Der Herr gebietet: herrsche über sie. Fangen Sie an Ihr Leben zu ordnen und zu tun, was JESUS sagt. Tun Sie Gutes, nicht um gerettet zu werden oder zu bleiben, sondern damit Sie es dem Teufel nicht so leicht machen, Ihnen das zu stehlen, was in Ihr Herz gesät wurde, das kostbare Wort Gottes.

JESUS gebe Ihnen, dass das Wort in Ihnen arbeiten kann! Ihr Thomas Gebhardt
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